Transfergerüchte

Was ist los auf dem Transfermarkt?

Werder nun doch mit weiteren Wintertransfers

Nach der desolaten Vorstellung gegen den 1. FC Köln hat die Führung von Werder Bremen offensichtlich auch erkannt dass die Qualität im Team für das Minimalziel Klassenerhalt in dieser Saison wohl nicht ausreichen wird. Die Gründe hierfür sind sicherlich vielseitig, eines ist aber sicher: Allein der Abgang von Superstar Mesut Özil zu Real Madrid kann und darf keine Ausrede für die verheerenden “Leistungen” des selbsternannten Titelaspiranten aus der Hansestadt sein. Auch wenn es Werder Bremen in den letzten Jahren immer wieder gelungen ist prominente Abgänge wie die von Micoud, Diego, Pizarro, Klose oder Ismael zu kompensieren scheint es diesmal ernsthaft zu haken. Sicher auch ein Tribut für die Sparpolitik der letzten Jahre, denn es fehlt im Bremer Team an allen Ecken und Enden.

Nicht nur dass man stetig die Außenverteidigerpositionen unterbesetzt und hält, mittlerweile hakt es auch im Mittelfeld und im Sturm. Da keiner der derzeit verfügbaren Akteure in der Lage ist dem Bremer Offensivspiel Struktur und Gefahr zu verleihen hängen hochklassige Einzelkönner wie Arnautovic, Marin und Pizarro quasi in der Luft. Aaron Hunt sollte diese Rolle übernehmen, enttäuschte aber in fast allen Pflichtspielen dieser Saison. Ein Vertreter ist nicht vorhanden, da Jensen, Borowski und auch Neuzugang Wesley lediglich das Lazarett verstärken. Doch auch diese Spieler sind entweder nicht für die vakante Position gedacht (Wesley) oder haben in der Vergangenheit häufig enttäuscht.

Im Sturm ist die Lage (noch) entspannt, doch sollte sich Stürmerstar Claudi “Pizza” Pizarro erneut verletzen wird es auch da eng. Mit Hugo Almeida ist der treffsicherste Stürmer dieser Saison verkauft wurden. Neuzugang Avdic muss sich noch an die Liga gewöhnen und Sandro Wagner ist bisher ein Totalausfall – also eigentlich keine Alternative.

Nun hat Klaus Allofs verlauten lassen man wolle doch noch einige Transfers tätigen. Das fällt ihm zwar reichlich spät ein aber immerhin versucht man nun wohl doch der Krise entgegen zu steuern. Freilich muss sich Allofs nun die Frage gefallen lassen warum man denn nicht schon eher aktiv geworden ist, ob er eine Antwort schuldig bleibt oder nicht wird sich zeigen.

Ganz oben auf der Liste steht ein Innenverteidiger, das ist auch nur logisch. Mit dem Ausfall von Naldo stehen seit Saisonbeginn eigentlich nur 2 Innenverteidiger zur Verfügung. Und auch wenn Mertesacker und Prödl sich nicht gerade mit Ruhm bekleckerten merkte man schnell dass es noch schlimmer ausgeht wenn einer ausfällt oder gesperrt ist. Heißer Kandidat ist dabei Felipe Lopesvon Funchal aus Portugal. Der junge Mann scheint nach Expertenmeinung kein schlechter zu sein und wäre wohl für Werder noch finanzierbar, die Rede ist von 2 bis 3,5 Millionen Euro Ablöse. Alternativ schaut man sich wohl auch in Skandinavien um, mal sehen was Allofs in der Kürze der Zeit noch aus dem Hut zaubern kann.

Neben der Defensive ist man aber auch auf der Suche nach einem zentralen Mann der mit strukturiertem Offensivdrang die Verteidigung entlasten und die einstmalig beste Offensive der Liga wieder ins Rollen bringen kann. Der Brasilianer Cesar dürfte dafür bedeutend zu teuer sein, hier spricht man von rund 10 Millionen Euro Ablöse, aber vielleicht kann man einen guten Mann irgendwo ausleihen. Darin war Werder früher einmal groß: Unzufriedenen, talentierte Spieler von den Ersatzbänken der Großclubs zu holen. Einen anderen Weg kann man sich in diesen Tagen auch kaum vorstellen, werden die Bremer doch nicht müde auf ihre miserable Finanzsituation hinzuweisen. Und mit enorm begrenzten Mitteln lässt sich selten ein echter Offensivkünstler verpflichten, einziger Ausweg scheint daher ein Ausleihgeschäft. Dies hätte zudem den Vorteil dass sich weder der Spieler noch der Verein bei einem möglichen Abstieg langfristig aneinander gebunden haben. Abstieg, ein Wort mit dem man Werder nun über ein Jahrzehnt nicht mehr in Verbindung gebracht hat…

Ba bleibt in Hoffenheim

Problemstürmer Demba Ba bleibt zumindest vorerst in Hoffenheim. Der wechselwillige Angreifer ist bei seinem Wunschverein Stoke City durch den Medizintest gefallen wodurch der Premierleague-Club Abstand von einer Verpflichtung nimmt. Was mit Demba Ba nun passiert ist unbekannt. Laut der Vereinsführung Hoffenheims wird Ba nach seinen Eskapaden nicht mehr für die TSG auflaufen. Ohne bestandenen Medizintest wird allerdings kein neuer Verein die aufgerufene Ablöse aufbringen – eine klassische Loose-Loose-Situation: Hoffenheim verliert viel Geld und Ba wird wohl ernsthafte Probleme bei der Fortsetzung seiner Karriere haben.

Stänkert sich van Nistelrooy zu Real Madrid?

Real Madrid verzückt die Fans und spielt, nicht zuletzt wegen des Ex-Bremers Mesut Özil, wirklich ansehnlichen und erfolgreichen Fussball. Doch durch die Verletzung von Topstürmer Higuan gibt es in Madrid ernsthafte Probleme. Besonders weil Benzema noch nicht richtig in Madrid angekommen ist.

Wer soll nun also die Zuspiele von Özil, Ronaldo, Kaka und Co verwerten? Das internationale Spitzenmittelfeld findet derzeit keinen Abnehmer. Kurzzeitig wurde Miro Klose gehandelt, doch dieser scheint dann doch zu schlecht und dürfte auch nicht in der Champions League spielen. Der perfekte Ersatz in den nächsten 6 Monaten scheint ein aktueller Hamburger zu sein: van the man kennt sich in Madrid noch gut aus und wäre sofort da.

Da passt es perfekt dass nun eine Art Erpressung an die Öffentlichkeit drang. So droht van Nistelrooy angeblich damit nicht für den HSV zu spielen wenn die Freigabe für Real verweigert wird. Bedenkt man die Verletztenmisere des HSV und das wichtige Spiel gegen Schalke 04 eine echte Drohung, denn im Zweifelsfall steht der HSV ohne Stürmer da.

Keine schöne Aktion von Ruud aber irgendwie doch verständlich: Mit Real Madrid sind diese Saison einige Titel drin, sowas wäre sicher ein schöner Abschied aus dem Profifussball. Auch das Gehalt dürfte deutlich höher sein. Andererseits ist es gegenüber dem HSV natürlich frech und wenig respektvoll. Scheinbar zeichnet sich dieser Trend in der Bundesliga ab… Denkt man an Farfan oder Demba Ba vor wenigen Tagen – und nun van Nistelrooy.

Auch wenn es den Hamburgern sicher weh tut: Sollte Real ihn haben wollen gehe ich fest von einem Wechsel aus. Und da man in Spanien wohl denkt dass die Bundesliga ein Schnäppchenparadies ist (Khedira, Özil) dürfte die zu erwartende Ablöse auch sehr, sehr gering ausfallen.

Dieumerci Mbokani als Ba Ersatz zu Hoffenheim?

Welch turbulenter Jahreswechsel am Kraichgau. Mit Demba Ba, Gustavo und Rangnick haben gleich 3 Säulen des Erfolgs den Verein eher schlagartig verlassen. Während der Trainer Rangnick aufgrund des Gustavo-Transfer zu Bayern München aufgab steht der Abschied von Stürmer Ba unter bedeutend negativeren Umständen. Sollte Ba aber die medizinische Untersuchung bei Stoke City bestehen ist er weg, und Hoffenheim 7 Millionen Euro schwerer.

Auch wenn Mäzen Hopp einen Sparkurs angekündigt hat muss nun investiert werden. Einer der heißen Kandidaten und zugleich auch die große Lösung für die Ba-Nachfolge ist Dieumerci Mbokani vom AS Monaco. Bei den Franzosen gelang ihm nie der absolute Durchbruch und so kommt ein Tapetenwechsel für den 25jährigen Kongolesen vielleicht gerade richtig. Stolze 7 Millionen Euro Ablöse sind im Gespräch und laut französischen Medien steht man kurz vorm Abschluss. Man darf also davon ausgehen dass direkt nach dem Vollzug im Falle Ba auch Mbokani einen Vertrag in Hoffenheim unterschreibt.

Oder doch die Sparlösung?

Ein anderer Name hält sich hingegen auch hartnäckig in den Transfergerüchten: Raul Bobadilla. Der in Gladbach in Ungnade gefallene Stürmer könnte die bedeutend günstigere Alternative sein. Er kennt im Gegensatz zu Mbokani die Liga und deutete sein großes Talent auch einige Male an. Allerdings gilt auch Bobadilla als schwieriger Charakter und könnte allein deshalb aus der Verlosung fallen. In jedem Fall darf man davon ausgehen dass Anfang nächster Woche die Würfel gefallen sind und Hoffenheim einen Nachfolger für Demba Ba vorstellt – ob dies dann Mbokani ist oder Bobadilla dürfte nicht zuletzt an der Verhandlungsbereitschaft der Franzosen liegen.

Sébastien Pocognoli zu Werder Bremen

Wie italienische Medien berichten soll Bundesligist Werder Bremen in den Poker um Sébastien Pocognoli eingestiegen sein. Der 23 Jährige Belgier besitzt einen Vertrag bis 2014 bei Standard Lüttich und konnte durch gute Leistungen auf der linken Verteidigerposition überzeugen.

Lösung für notorische Problemstelle?

Die linke Defensivseite ist in Bremen schon ein traditioneller Problemfall. Egal wer kam, keinem Spieler gelang es dauerhaft zu überzeugen. Als einziger Lichtblick der letzten 10(!) Jahre wußte Womé zumindest ansatzweise im Bremer Spiel zu funktionieren. Doch aus diversen Gründen wurde sein Vertrag nicht verlängert und stattdessen weiter probiert. Während Innenverteidiger Pasanen immer nur der Lückenbüßer auf Links war und wenigstens zumeist defensiv stabil stand probierten sich zahlreiche andere Akteure eher erfolglos. Mit der Verletzung von Schmidt, der aus dem 3.Liga-Team aufstieg und dem andauernden Ausfall Boenischs klafft auch in der existenzbedrohenden Rückrunde der aktuellen Saison weiterhin ein Loch auf der linken Abwehrseite. Wahrscheinlich wird Silvestre – der bereits als Fehleinkauf abgestempelt ist – dieses Loch zumindest körperlich füllen. Ob dies dem Bremer Spiel dienlich ist darf bezweifelt werden. Da aber auch Pasanen derzeit keine Alternative ist scheint man in der Hansestadt nun doch noch nach einem passenden Spieler zu fahnden.

Während die Fans seit Jahren eine “große Lösung” wie Riise fordern überrascht Klaus Allofs immer wieder mit teils schockierenden Versuchen diese Position für besonders wenig Geld zu besetzen. Glaubt man den Medienberichten um Pocognoli würde Werder Bremen erstmals seit Per Mertesacker wieder einen finanziell aufwändigen Spieler für die Defensive verpflichten. Allerdings darf man getrost davon ausgehen dass das Gerücht um Sébastien Pocognoli wenig Wahrheitsgehalt aufweisen kann. Zumal Pocognoli noch Vertrag bis 2014 hat und die spekulierten 7 Millionen Ablöse im Zweifelsfall noch zu niedrig wären.

Auch die Aussagen der Geschäftsleitung man wolle “nichts unvernünftiges” machen und zunächst den Rückrundenstart abwarten deuten eher auf einen Spieler der unteren Preisklasse hin. Dies bedeutet in Bremen dass eine Ablöse von 3 Millionen Euro wohl kaum überschritten wird.

Zieht es Farfan nach Spanien?

Was war das für ein Aufschrei in der Schalker Fanszene? Farfan sprach von Abschied, und zwar sehr deutlich. Verlängerte dazu noch seinen Urlaub und wollte nur in die Türkei reisen um Magath seinen Abschied kund zu tun. Nun ist er zwar noch immer da, aber die Stimmung bei ihm, dem Team, Trainer und den Fans ist gelinde gesagt getrübt. Schließlich stand Farfan auch für den Aufschwung der kriselnden Schalker. Und jetzt im Winter? Finca Mallorca oder doch etwas auf dem Festland? Scheinbar ist dem Peruaner zu kalt in Deutschland, denn am Geld wird es wohl kaum liegen. Auch wenn der FC Schalke 04 zu den am höchsten verschuldeten Vereine der Bundesliga gehört und bereits kurz vor der Insolvenz stand verdienen zumindest die Leistungsträger fürstlich.

Betrachtet man allerdings die Gazetten so ist es in den letzten Tagen doch recht ruhig geworden. Auch wenn Magath nochmals verkündete wie sauer er ist kamen keine konkreten Wechselgerüchte zu Jefferson Farfan auf. Offenbar hat Schalke dem Jungen sehr deutlich klar gemacht dass er im Winter keine Chance hat die Freigabe zu erhalten. Außer ein Verein bietet 250 Millionen Euro und befreit Schalke 04 von seiner erdrückenden Schuldenlast, dann könnte selbst der harte Magath weich werden… Aber dies ist freilich unmöglich, selbst wenn die verschwenderischen Manager von Manchester City anklopfen würden.

Almeida weg, Abstiegsangst – wie geht es in Bremen weiter?

Werder Bremen stand in den letzten 7 Jahren vornehmlich für Offensivspektakel, technisch versierten und sehr ansehnlichen Fußball, solides wirtschaften und sportlichen Erfolg. Der nette Verein aus dem Norden verteidigte zu Recht seinen 2. Platz in der ewigen Tabelle hinter Rekordmeister Bayern München. Befragte man ausländische Fußballfans nach 2 Spitzenteams aus der Bundesliga wurde sehr oft Werder Bremen neben Bayern München genannt, obwohl die zahlreichen Auftritte in der Champions League nicht selten fast peinlich waren. Aber es gab auch große Spiele, gerade gegen die ganz Großen des europäischen Fußballs. Niemand freute sich wenn Werder in die Gruppe gelost wurde, denn jeder wußte das diese Spiele in alle Richtungen ausschlagen können.

In den letzten 7 Jahren war es fast zur Normalität geworden dass auch in Bremen einige der Topstars der Liga zu Hause waren. Wer erinnert sich nicht an den leicht arroganten, aber vielmehr genialen Spielmacher Micoud? Irgendwo aus der französischen Versenkung geholt blühte er in Bremen regelrecht auf und führte das Team zum Double. Oder Ailton? Der schon als Flop abgestempelte Torschützenkönig? Wer damals glaubte das ginge nicht zu toppen kannte Diego noch nicht. Der kleine Brasilianer, in Deutschland weitgehend unbekannt, verzauberte die Bundesliga mit spektakulären Toren, Tricks und Vorlagen. Als auch er Werder verließ ging plötzlich der Stern von Mesut Özil, mittlerweile bei Real Madrid im Stamm, auf. Der schüchterne Deutsch-Türke machte Diego vergessen und führte Werder erneut in die Champions League.

Diese Liste könnte man nun mit Spielern wie Klose, Mertesacker, Frings, Marin, Pizarro und einigen Weiteren fortführen, aber darauf kommt es jetzt nicht weiter an. Werder stand bisher für attraktiven Fußball, auch dank Thomas Schaaf und Klaus Allofs. Doch in dieser Saison kam alles anders.

Der Verkauf von Mesut Özil im Sommer 2010 war nach seiner WM denkbar und wahrscheinlich unvermeidbar. Immerhin 18 Millionen Euro bezahlte Real Madrid für den kommenden Superstar des Deutschen Fußball, eine Summe mit der man Allofs zutraute den Verlust erneut zu kompensieren. Allerdings klappte es diesmal nicht. Allgemein scheint das Team derzeit verkorkst zu sein. Verletzungen von Naldo, Pizarro, Wesley und vielen anderen Spielern trugen sicher zur schlechten Halbserie bei. Aber auch Spieler wie Frings, Borowski, Jensen, Pasanen, Mertesacker, Silvestre, Marin, Hunt, Wagner und einige andere scheinen nicht mehr den Ansprüchen in Bremen, ja nichtmal denen in der Bundesliga zu genügen. Fraglich warum man im beschaulichen Bremen diesen Spielern teils fürstliche Gehälter bezahlt.

Doch die Lage scheint schlimmer als man zunächst denken mochte. Schließlich könnte man davon ausgehen das nach 7maliger Teilnahme an der Champions League, 2 DFB-Pokalsiegen, einer Meisterschaft und einem Finale im Uefa-Cup einiges an Festgeld vorhanden ist. Zudem wurden immer wieder Leistungsträger für viel Geld verkauft, zum Beispiel Diego für rund 25 Millionen oder eben Özil für 18. Doch scheinbar ist dem nicht so. Warum sonst wurde mit Almeida der erfolgreichste Torschütze dieser Saison für lächerliche 2 Millionen Euro verkauft? Und warum stehen für dringend benötigte Neuzugänge im Winter gerade 5 Millionen Euro zur Verfügung?

Entweder kann man an der Weser schlechter mit Geld umgehen als es der Ruf der hanseatischen Kaufleute vermuten lässt oder es ist etwas mächtig schief gelaufen. Da steht einerseits das Stadion. Der Umbau ist stolze 16 Millionen Euro teurer geworden als geplant, ist hier Geld versickert? Oder lohnt der sportliche Erfolg für Werder Bremen nicht? Schaut man auf andere Vereine muss etwas im argen liegen. Denn wie kann es sein dass ausgerechnet bei Werder Bremen die vielen Teilnahmen an der Champions League, die lohnenden Verkäufe und das angeblich besonnene Wirtschaften nicht dazu führen im Falle einer Krise echte Handlungsfähigkeit zu besitzen?

Diese Frage stellen sich nicht nur die Fans der Bremer, sicherlich denken auch einige Leistungsträger darüber nach. Denn welche Perspektive bietet ein solcher Verein noch? Muss man erst die Champions League 4mal in Folge gewinnen um etwas Geld für Transfers übrig zu haben?

Trainingslager gewinnen

Ein Trainingslager ist gerade im unterklassigen Vereinssport immer eine Investition, wenn auch eine lohnende. Das Team rückt näher zusammen und ganz nebenbei können auch noch ein paar Dinge in besonderer Atmosphäre trainieren. Wer nun gern ein Trainingslager an der Ostsee abhalten möchte sollte jetzt weiterlesen. Strand, Sonne, Meer und mittendrin das Mannschaftstraining – was will man mehr. Klar ist das nicht unbedingt billig, aber sicher ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten.

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Bayern München an Bryan Ruiz interessiert

Der FC Bayern hinkt seinen eigenen Erwartungen hinterher. Hauptgrund für die sportliche Talfahrt ist sicher die lange Verletztenliste, angeführt von den beiden Topleuten Ribery und Robben. Lange ging offensiv nur sehr wenig und auch wenn Mario Gomez derzeit einen Lauf hat sind die Verantwortlichen wohl zu der Überzeugung gekommen das es ohne einen hochqualitativen 3. Offensivmann nicht weitergeht.

Die Zeiten in denen man “Robbery” zusammen erleben darf sind wahrlich schmal gesäht. Einerseits weil Robben recht verletzungsanfällig ist, andererseits weil die beiden recht häufig gefoult werden. Jedoch trägt der hitzköpfige Franzose Ribery auch gern mit Sperren zu den schmalen Einsatzzeiten zu.

Da das vorhandene Personal zumindest in dieser Hinrunde nicht für überdurchschnittliche Leistungen ausreicht soll nun schon im Winter nachgebessert werden. Ein Kandidat ist offenbar Bryan Ruiz der in Holland mit 24 Treffern in der letzten Saison auf sich aufmerksam machte. Der Offensivallrounder ist technik stark und kann der oft ideenlosen Bayernoffensive sicherlich gute Impulse verleihen. Ob man für ihn wirklich bereit ist einen 2stelligen Millionenbetrag zu überweisen bleibt abzuwarten, er wäre aber sicher der nächste Schritt der Bayern in Richtung europäische Spitze.

Einzig unverständlich bleibt derzeit warum man kaum ernsthafte Gerüchte für Defensivleute findet, denn dort ist der FC Bayern bisher am schwächsten aufgetreten.

Ivan Rakitic zu Lazio Rom

Bei Schalke 04 läuft es in dieser Saison nicht rund. Die “Knappen” stecken in einer hausgemachten Krise und scheinen nur in der Champions League manchmal den Kopf frei zu bekommen. Würden nicht mit dem Vfb Stuttgart und dem SV Werder Bremen 2 weitere, vermeintliche, Topclubs in der Krise stecken wäre das Medienspektakel wohl kaum noch auszuhalten. Zu all den Problemen gesellt sich nun auch noch der Verlust von Mittelfeldtalent Ivan Rakitic. Laut seinem Berater ist eine Verlängerung des Vertags mit Schalke 04 ausgeschlossen und die Zeichen stehen damit ganz stark auf Abschied. Heißer Kandidat ist offenbar Lazio Rom. Die Italiener sind wohl schon weit fortgeschritten in den Gesprächen mit Rakitics Berater und ein Wechsel ist mehr als wahrscheinlich.

Die Entwicklung des jungen Kroaten scheint bei Schalke auch zu stagnieren so das ein Tapetenwechsel durchaus für eine Leistungsexplosion sorgen könnte.