Transfergerüchte

Was ist los auf dem Transfermarkt?

Die Fans warten

Die kurze Sommerpause der Fußball-Bundesliga hatte bei vielen Fans die Hoffnung auf ein wahres Feuerwerk an Transferknallern geweckt. Schließlich müssen die Teams schnell zusammen sein um sich noch einigermaßen einzuspielen. Doch bisher hat zwar das Thema Manuel Neuer die Medien beherrscht und der Torwart ist auch für beachtliche 18 Millionen Euro zu den Münchnern gewechselt, aber dadurch wird die Liga auch nicht stärker. Wo sind sie also , die Knaller der Sommerpause aus dem Ausland?

Der HSV hat zwar einige Spieler vom FC Chelsea geholt, aber eben nur Nachwuchsleute. Die müssen zwar nicht zwangsläufig schlecht sein, vergleicht man aber mit den Transfers der letzten Jahre als Namen wie Raul, Huntelaar, Diego, Robben, van the Man, Pizaro und viele andere klangvolle Namen aus dem Ausland in die Bundesliga wechselten darf man als Fan enttäuscht sein.

Natürlich haben nicht alle diese Spieler die hohen Erwartungen erfüllt, aber allein die Verpflichtung eines international bekannten und begehrten Stars lässt den Fußballfan frohlocken. Dieses Jahr hat aber selbst der große FC Bayern München das Spiel um den Linksverteidiger Contreao gegen Real Madrid verloren, bei einer Ablöse von um die 30 Millionen Euro aber sicher nicht die schlechteste Entscheidung. Aktuell ist man an Jerome Boateng dran, der war auch schon mal in der Bundesliga und spielt aktuell bei Manchester City. Doch die wollen um die 20 Millionen für den Verteidiger sehen, Bayern will maximal 12,5 bezahlen. Eine Hängepartie.

Muss sich der geneigte Fußballfan also die Zeit mit Spiele Downloads vertreiben? Vermutlich nicht, aber in Geduld kann er sich gut üben. Denn nicht nur den Bayern geht es so, auch Werder Bremen buhlt seit vielen Wochen um den griechischen Verteidiger Sokratis der mittlerweile allein Genua gehört. Scheinbar startet die große Transferphase dieses Jahr trotz der kurzen Sommerpause recht spät. Bedenkt man dass zum Beispiel der VFL Wolfsburg bisher mehr als ruhig und verhalten ist, dabei aber noch einen Diego abgeben will und mit Sicherheit nochmal kräftig nachlegen wird oder dass der FC Bayern unbedingt ins Champions League Finale im eigenen Stadion einziehen will ist noch einiges zu erwarten. Ebenso vom FC Schalke, die ja nicht nur die Neuermillionen sondern auch noch ungefähr 50 Millionen aus der Champions League haben. Das sind dann insgesamt ungefähr 45 Millionen Euro die dem FC Schalke ungeplant zur Verfügung stehen, damit kann Horst Heldt sicher einiges anfangen.

Währenddessen bewirbt sich ein alter Bekannter via YouTube um einen neuen Verein: Owen Hargreaves ist vereinslos und sucht mit solchen Videos einen neuen Arbeitgeber. Der muss aber recht potent sein denn sein Gehalt bei Manchester United dürfte sich nicht in den unteren Regionen bewegt haben.

Was macht Magath in Wolfsburg?

Der König ist tod – es lebe der König. Felix Magath ist der einzige Trainer der es bisher geschafft hat mit den VW-Millionen einen Titel zu holen. Und auch wenn die Meisterschale teuer erkauft war, es ist und bleibt eine Deutsche Meisterschaft. Mit diesem Ziel war Magath zwischenzeitlich auch auf Schalke angetreten – wurde dort aber recht schnell wieder vom Hof gejagt. Die Knappen arbeiten derzeit den “Nachlass” auf und versuchen die eh schon knappe Kasse durch zahlreiche Abgänge missglückter Magath-Einkäufe zu schonen.

Nun will man in Wolfsburg die Ausgaben eigentlich dem sportlichen Erfolg anpassen. Das würde bedeuten dass man von zahlreichen und teuren Transfers absieht, aber so richtig glauben mag man das nicht.

Diego wurde aussortiert und soll jetzt verscherbelt werden, aber wohl nicht unter 10 Millionen Euro. Bedenkt man dass vor 2 Jahren noch über 30 Millionen für den kleinen Brasilianer bezahlt wurden ist dies ein Schnäppchen, ob sich aber nach der Außendarstellung durch Magath und den VFL tatsächlich ein Verein findet bleibt abzuwarten. Bisher ist also nicht von Einnahmen im 2stelligen Millionenbereich auszugehen, zumindest nicht durch Spielerverkäufe.

Betrachtet man andererseits die Gerüchte um mögliche Neuzugänge kann Wolfsburg gar nicht mit geringen Mitteln auskommen. So würden zum Beispiel die jüngst gehandelten Bremer Tim Wiese, seines Zeichen Deutscher Nationaltorhüter und Marko Marin, einer der besten Vorlagengeber der gesamten Liga, zusammen schon über 30 Millionen Euro kosten. Dazu kommen nochmals 12 Millionen für Christian Träsch vom Vfb Stuttgart.

Weitere Gerüchte um zum Beispiel Kevin Kuranyi der wohl auch 14 bis 20 Millionen kosten würde oder Miralem Pjanic aus Lyon (der ein Diego-Nachfolger werden könnte) der sicher auch über 10 Millionen kostet runden das Bild des VFL unter Magath ab.

Dazu wird der VFL mit zahlreichen anderen Spielern in Verbindung gebracht die alle samt so zwischen 1 und 5 Millionen Euro kosten. Natürlich werden nicht alle dieser Spieler auch kommen, was schon allein daran liegt dass der VFL Wolfsburg alles andere als eine der interessanteren Adressen in der Bundesliga ist. Abgesehen vom Geld lockt dort nicht sonderlich viel und wenn die Spieler vergleichbare Angebote anderer Vereine haben wird Magath entweder finanziell nachlegen müssen oder sich anderweitig umsehen.

Es bleibt also auf jeden Fall spannend zu beobachten wie es denn beim VFL aussieht wenn man die Ausgaben dem sportlichen Erfolg anpasst. Wenn ein Fast-Abstieg Investitionen von um die 40 Millionen bedeutet möchte ich nicht wissen was passiert wenn man unter die ersten 3 kommt…

Garra Dembélé bald beim SC Freiburg

Torjäger Garra Dembélé geht in der nächsten Saison für den Sportclub Freiburg auf Torejagd. Ob mit oder ohne Kollegen Cisse wird sich noch zeigen, aber auf jeden Fall sind die Freiburger jetzt auf einen potenziellen Abgang ihres Torgaranten vorbereitet.

Garra ist ein bulliger, treffsicherer Stürmer der sehr genau weiß wo das Tor steht. Aber ebenso feiert er gern und ist in der Vergangenheit durch zahlreiche Eskapaden in ganz Europa aufgefallen, dies dürfte auch der Hauptgrund für den Wechsel nach Freiburg sein. Alle großen Vereine haben bereits seit einiger Zeit vom Stürmer Abstand genommen, zuletzt war Werder Bremen interessiert zog dann aber sein Angebot zurück. Als Ablöse sollen rund 2 Millionen Euro im Gespräch sein, dafür gibt es immerhin 80% der Transferrechte.

Bleibt zu hoffen dass Garra Dembélé seine Leistungen auch in der Bundesliga abrufen kann, dann hätten wir wohl sehr viel Spaß mit ihm.

Aleksandar Ignjovski ab Mittwoch in Bremen

Der Umbruch an der Weser geht offenbar weiter. In Serbien pfeiffen es die Spatzen von den Dächern bzw die Radiomoderatoren über die Kurzwellen-Empfänger: Aleksandar Ignjovski wird wohl am Mittwoch das Bremer Mittelfeld verstärken. Ein weiterer, junger Spieler der mit großem Talent das neue Bremer Team zu altem Glanz führen soll. Ignjovski ist ein Defensivspezialist der vorzugsweise auf der 6 eingesetzt wird und häufig durch eine gute Spieleröffnung glänzt. Bei 1860 München gehörte er stets zu den Leistungsträgern. Als Ablöse werden ca 2,3 Millionen Euro gehandelt – sollte sich dies bestätigen dürfte Klaus Allofs ein weiterer Coup gelungen sein.

Turbulente Schlussphase in der Bundesliga

Die Bundesligasaison 2010/2011 steht kurz vor dem Abschluss. Ganz oben und ganz unten sind die Würfel bereits gefallen: Mit Borussia Dortmund steht der Deutsche Meister bereits fest und St. Pauli kann sich mittlerweile nicht mehr retten. Doch dazwischen sind noch einige Entscheidungen fällig.

Championsleague Teilnahme

Der FC Bayern München hat eine, gemessen an den eigenen Ansprüchen, schlechte Saison gespielt. Weder im DFB-Pokal noch in der Championsleague konnte man einen Titel erringen und auch die Meisterschaft ging nicht nach München. Das Minimalziel lautet also Platz 3 und damit Championsleague Qualifikation. Am letzten Spieltag könnte man aber im Fernduell mit den aktuell auf Platz 2 liegenden Leverkusenern noch die direkte Teilnahme sichern. Besonders brisant ist dabei der Trainer auf der Bayer-Bank: Jupp Heynckes wechselt zur neuen Saison nach München und könnte sich mit einer Niederlage am Samstag die nervigen Quali-Spiele im Spätsommer ersparen. Allerdings darf man davon ausgehen dass hier ein fairer und sportlicher Wettkampf stattfindet, zumal die Spieler von Bayer Leverkusen ganz sicher ebenso wenig Lust auf die Qualifikationsspiele haben.

Abstiegsangst

Im Tabellenkeller sind die Würfel auch noch nicht gefallen. Zwar steht mit St.Pauli bereits der erste Absteiger fest dennoch verspricht auch der letzte Spieltag Hochspannung. Derzeit hat Eintracht Frankfurt auf Tabellenplatz 17 die schlechtesten Chancen, auch wenn die Hessen natürlich mit einem Sieg gute Chancen auf Platz 16 und damit die Relegation haben. Denn sowohl der VFL Wolfsburg als auch Mönchengladbach sind mit einer Niederlage sehr wahrscheinlich zumindest auf Platz 16 und damit in der Relegation. Alle 3 Teams sind ziemlich überraschend in diese Situation gerutscht: Das VW-Millionen Ensemble aus Wolfsburg hätte man wohl eher unter den Top5 erwartet, Gladbach war im Prinzip schon abgestiegen und Frankfurt stand in der Hinrunde eher unter den Europa-League Kandidaten. Allein diese Konstellation zeigt deutlich auf wie verrückt diese Bundesliga-Saison war.

Es bleibt also auch am letzten Spieltag sehr spannend und gegen 17:20 Uhr wird es vieler Orts große Freude geben, aber an mindestens 2 Orten auch große Enttäuschung.

Senad Lulic zu Werder Bremen?

Klaus Allofs ist in letzter Zeit ungewöhnlich häufig persönlich unterwegs und beobachtet Spieler. Nun wurde er in der Schweiz, genauer bei den Young Boys Bern gesehen. Ein mögliches Objekt der Begierde könnte dabei der Bosnier Senad Lulic sein. Ein auf Links vielseitig einsetzbarer Spieler, in der Nationalmannschaft als Linksverteidiger im Verein eher offensiv aufgestellt. Lulic überzeugt bisher durch seine Durchsetzugsfähigkeit und Ausdauer, aber auch der Abschluss ist nicht von schlechten Eltern.

Da sein Vertrag noch bis 2013 läuft und er auch erst nach Bern gekommen ist dürfte sich die Ablöse im Bereich 2 – 2,5 Millionen Euro bewegen, eine Summe die auch das chronisch finanzschwache Werder Bremen relativ einfach aufbringen kann.

Fraglich ist allerdings die Systemkompatibilität eines Lulic in der zuletzt wieder favorisierten Raute. Für einen Außenverteidiger dürfte er etwas zu offensiv sein und die linke Position in der Raute ist mit Borowski und Hunt schon doppelt besetzt. Aber was ist in diesen Tagen an der Weser schon in Stein gemeiselt? Vielleicht versucht man zur neuen Saison einen neuen Anlauf im 4-3-3 oder einer Abwandlung dessen…

Real schlägt Barcelona und überfährt den Pokal

So nah kann Freude und Trauer beieinander liegen: Da köpft Christiano Ronaldo das 1:0 in der Verlängerung und bei der Siegesfeier wird der Pokal überfahren.

Özils Abschied schmerzt immer mehr

Werder Bremen hat Nationalspieler Mesut Özil im Sommer 2010 für rund 18 Millionen Euro an Real Madrid verkauft. An sich eine stattliche Summe, bedenkt man dass Özil nur noch 1 Jahr Vertrag an der Weser hatte. Doch sein Abschied schmerzt die Bremer nun doch mehr als angenommen. Die Saison 2010/11 ist aus Bremer Sicht eine Katastrophe. Das frühe Aus im Europapokal tat schon weh. Die Niederlage gegen den FC Bayern im DFB-Pokal war unglücklich, was aber nichts am Ende der Teilnahme in diesem Wettbewerb ändert. So war es schon früh klar das ausschließlich über die Liga eine Qualifikation zu einem europäischen Wettbewerb in der nächsten Saison möglich ist. Kennt man das Bremer Team dürfte man auch erwarten dass eben dieses gelingt, doch weit gefehlt! Der SV Werder Bremen befindet sich mitten im Abstiegskampf und aufgrund der Konstellation der letzten Saisonspiele ist es nicht ausgeschlossen dass der schwere Gang in Liga 2 beschritten werden muss. Natürlich wird man alles versuchen dies zu verhindern und bisher musste man auch keinen Spieltag auf einem Abstiegsplatz beenden, aber die Luft wird knapp.

Ursachen

Neben den Abgängen von Özil, Rosenberg und Almeida gibt es zahlreiche Ursachen die man für die aktuelle Misere anführen kann. Sicherlich ist das Verletzungspech diese Saison außerordentlich hoch. Mit Naldo fehlt die Stüzte in der Abwehr, Neuzugang Wesley ist auch schon sehr lange verletzt und natürlich Topstürmer Claudio “Pizza” Pizarro. Allein diese 3 hochkarätigen Spieler fehlen Werder an allen Ecken und Enden, sind mit dem Kader einfach nicht aufzufangen. Hinzu kommen noch zahlreiche andere Spieler, Sebastian Boenisch zum Beispiel. Doch allein das Verletzungspech erklärt den Bremer Absturz noch lange nicht. Schließlich steht man nicht nur wegen der schlechten Defensive so weit unten, auch im Angriff läuft allzu häufig nichts zusammen. Trotz vielversprechender Namen wie Marko Marin, Marko Arnautovic und dem intern hochgelobten Aaron Hunt. Es fehtl einfach an Gefahr vor dem gegnerischen Tor! Im Winter versuchte man dann nachzubessern, ein Transfer von Tottenhams Krancjar scheiterte aber. So sollte es also weiter Aaron Hunt im zentralen Mittelfeld tun, es funktionierte aber nicht. Die Leistungsfähigkeit des Teams wurde im vergangenen Sommer einfach falsch eingeschätzt. Und wie es dann immer ist kommen die verbliebenen Spieler einfach nicht in Form und man verliert Spiel um Spiel. Nackenschläge gegen Stuttgart, Schalke und Hamburg tun dabei besonders weh. Aber auch Niederlagen wie gegen Köln sind dem Minimalziel Klassenerhalt nicht dienlich.

Geldprobleme?

Glaubt man den Aussagen des Manager Allofs so ist Werder Bremen nicht in der Lage hochkarätig nachzubessern. Wo all die Gelder aus Champions League und Transfers wie Diego, Klose und Özil hin sind weiß man nicht, aber der Kurs ist klar: Klassenerhalt und dann sparen. Es wird erwartet dass Großverdiener Frings den Verein verlässt, sein Vertrag läuft schließlich aus. Aber auch Per Mertesacker gilt als heißer Kandidat für einen Abgang. Ebenso dürfte wohl Marko Marin bei einem guten Angebot gehen. Und dann? Die Bremer Fans sind mehr als gespannt wie sich ihr Team in der kommenden Saison präsentieren wird, hoffentlich in Liga 1 das ist klar, aber mit welchen Ansprüchen? Entwickelt sich Werder zur grauen Maus zurück?

Der Fall Özil

Wie beschrieben fehlt es den Bremern an offensiver Durchschlagskraft – genau dafür stand und steht der Name Mesut Özil. Der Edeltechniker hat den Durchbruch bei Real Madrid auf Anhieb geschafft und verzaubert nun die Spanier. Das ist aus Bremer Sicht gleich doppelt bitter: Zum einen fehlt der Junge im eigenen Spiel und zum anderen erscheinen die 18 Millionen Euro Ablöse nun absolut lächerlich. Wäre die Entwicklung bekannt gewesen hätte Mesut Özil wohl eher 40 Millionen Euro oder mehr eingebracht, mittlerweile ist er bei Real Madrid mit dem Prädikat unverkäuflich ausgestattet und wird Woche für Woche gefeiert. Özil wird einmal ein ganz Großer, das weiß sogar Superstar Christiano Ronaldo. So schön es für den deutschen Fußball ist, so bitter ist es nun für den SV Werder Bremen.

Wer Gestern das Champions League Match Real gegen Lyon gesehen hat weiß wovon ich schreibe. Es ist einfach unglaublich mit welcher Selbstverständlichkeit Mesut in diesem Starensemble eine tragende Rolle spielt und von den Fans gefeiert wird. Was wäre man in Bremen froh ihn noch zu haben….

Ellenbogenschlag mal anders

Dass es im Profifussball nicht immer fair und sauber zu geht ist hinlänglich bekannt – aber dieses Video hier toppt wirklich alles was ich bisher gesehen habe. Eine so krasse Unsportlichkeit setzt wirklich neue Maßstäbe – bleibt nur zu hoffen dass man so etwas nie wieder sehen muss!

Dank der vielen Wiederholungen muss man das Video nicht mehrmals sehen, aber seit ehrlich – wer hat es gleich zu Beginn gesehen?

Transfergerüchte Update

Der 31. Januar rückt unerbittlich näher und die Fußballclubs Europas sind teilweise noch fieberhaft auf der Suche nach Neuzugängen. Auch in der Bundesliga dreht sich das Spielerdkarussell freudig weiter, einige Clubs haben das auch bitter nötig. So zum Beispiel der VFL Wolfsburg. Nach dem Verkauf von Dzeko klafft ein riesiges Loch im Angriff der Wölfe welches durch die Verletzung durch Grafite nicht kleiner geworden ist. Helmes aus Leverkusen ist hier neben Lakic aus Kaiserslautern wohl der erste Kandidat. Dzeko ersetzen können beide freilich nicht, aber so einen Spieler wird der VFL im Winter und mit der derzeitigen Tabellensituation wohl auch nicht bekommen.

Beim akut abstiegsbedrohten VFB Stuttgart geht es auch weiter rund. Nun will man offenbar in Asien zuschlagen, Ja-Cheol Koo soll das Mittelfeld der Schwaben verstärken. Der Abgang von Khedira ist hier immernoch zu spüren und man will dringend wieder mehr Struktur im Spiel haben. Ob ein Asia-Schnäppchen dafür ausreicht ist zwar fraglich, aber zumindest bleibt den Fans die Hoffnung auf den “Kagawa-Coup” wie man es in der Fanszene bereits nennt. Fakt ist im Ländle tut sich was, aber ohne Verstärkungen sieht es auch nicht nach einer entspannten Rückrunde aus.

Ähnlich geht es den Hanseaten aus Bremen, wie Gestern schon berichtet will man nun doch noch aktiv werden. Besonders die Defensive ist dabei im Fokus – kein Wunder wenn man auf die Tabelle schaut. Werder stellt die 2. schlechteste Defensive der Liga, damit gewinnt man natürlich keinen Blumentopf. Andreas Granqvist aus Groningen ist neben Lopes nun im Gespräch. Er ist schon erfahrener und könnte wahrscheinlich recht schnell helfen. Zudem wird spekuliert dass er im Sommer mit dem wieder genesenen Naldo die neue Innenverteidigung der Bremer bilden könnte, sofern man Mertesacker für einige Millionen Euro auf die Insel abgeben kann. Klingt also nach einer wirklichen Verstärkung, womit wohl kaum ein Fan noch gerechnet hätte. Leider gibt es aber bezüglich des Mittelfelds noch keine neuen Gerüchte die auf einen Transfer hinweisen, der Countdown läuft.

Ins Reich der Märchen kann man wahrscheinlich das Interesse des AC Mailand an Bayerns Contento verweisen. Neben der Verletzung ist es auch so höchst unwahrscheinlich dass die Bayern einen weiteren Defensivspieler abgeben.