Die Bayern auf Stürmersuche
Der FC Bayern ist derzeit sehr gut im Rennen. In der Bundesliga steht man auf dem ersten Platz, das DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen steht vor der Tür und selbst in der Champions League steht man im Halbfinale gegen Lyon. Wenn man bedenkt das im Viertelfinale Manchester United besiegt wurde ist die Leistung des deutschen Rekordmeisters in dieser Saison schon beeindruckend.
Vor der Saison wurde mit Luca Toni ein treffsicherer Stürmer abgegeben und Miroslav Klose steckt schon die gesamte Saison in der Krise. Mit Mario Gomez kam zwar vor der Saison ein Großeinkauf aus Stuttgart an die Isar, aber Spieler verletzen sich. Und mit Olic steht zwar ein sehr guter Ersatz zur Verfügung, allerdings ist Olic kein Mittelstürmer wie er in der Mitte zwischen Robben und Ribery gebraucht wird. Müller ist noch nicht so weit, es besteht also wieder Bedarf. Da man in München weiterhin auf größere Kaliber setzen möchte kommen nicht allzuviele Kandidaten in Frage.
Klose wird wohl abgegeben, dafür könnten dann Edin Dzeko vom VFL Wolfsburg oder eventuell Dimitar Berbatov von Manchester United kommen. Dzeko will in Zukunft bei einem Club spielen der die Champions League gewinnen kann und Berbatov ist mit seiner Reservistenrolle hinter Superstar Wayne Rooney sowie der Wahrnehmung bei den eigenen Fans unzufrieden. Beide Stürmer wären also sicherlich nicht abgeneigt nach München zu kommen. Billig dürfte das allerdings nicht werden, für Dzeko sollen 40 Millionen Euro im Raum stehen, Berbatov wäre wohl etwas günstiger zu haben – verdient dafür mehr. Eventuell lässt sich Wolfsburg auf einen Tausch mit Klose ein, ob der scheidende Nationalstürmer daran Interesse hat ist allerdings fraglich.
Wenn man sich einmal die Gehälter dieser Superstars vor Augen hält ist das schon unglaublich. Ein Jahresgehalt von über 4 Millionen Euro, dazu ein Handgeld in ähnlicher Höhe, mindestens ein kostenloser PKW und viele weitere Vorteile inklusive. Allerdings ist das weniger die Schuld der Spieler – wer würde einen solchen Vertrag schließlich nicht unterschreiben? Eben.


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