Der Hauptstadtclub ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkungen in der Winterpause die den Abstieg verhindern sollen. Doch zur sportlichen Schieflage kommt auch noch die finanzielle Misere der Hertha. Es dürfte also schwierig werden gute Spieler nach Berlin zu lotsen. Da kommt einer wie Albert Streit von Schalke 04 gerade recht. Als Abzocker verschrien und seit Monaten aus dem Kader verbannt. Dabei auch schon in Hamburg gescheitert. Klingt nicht gerade nach einer besonders guten Bewerbungsmappe und eigentlich kann die Hertha keine weiteren Probleme gebrauchen – somit fällt Streit als Verstärkung im Winter aus. Wenn da nicht Funkel wäre. Der Trainer der Berliner und Ex-Trainer des letzten Vereins in dem Albert Streit glücklich war, Eintracht Frankfurt. Sein ehemaliger Förderer hat bereits mit seinem Vorgesetzten Preetz über eine Leihe von Streit gesprochen. Der FC Schalke 04 wäre sicher nicht abgeneigt ihr Problemkind abzugeben. Schließlich schmälert Streit Monat für Monat die klammen Kassen in Gelsenkirchen.

Doch hat Albert Streit überhaupt Interesse an einem Wechsel? Sicher müsste er auf Gehalt verzichten, aber er könnte auch sein durch Schalke zerstörtes Image aufbessern. Sollte er einen großen Teil zum Klassenerhalt der Hertha beitragen ist eine Verpflichtung über das Saisonende hinaus sicher nicht ausgeschlossen.